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Nellie

Transkribiert Interviews offline auf deinem Mac — mit Sprechertrennung und bildgenauem Timecode zum direkten Weiterschneiden. Kein Upload, keine Cloud, kein Abo: das Material verlässt den Rechner nicht, auch nicht zur Erkennung.

1Installieren

  1. Die Datei Nellie.dmg doppelklicken.
  2. Das Nellie-Symbol in den Ordner Programme ziehen.
  3. App aus Programme starten. Sie ist von Apple beglaubigt (notarisiert) — es kommt keine Warnung.

Gut zu wissen

Das Spracherkennungs-Modell ist schon in der App enthalten — nichts nachzuladen, alles läuft ohne Internet. Der erste Durchlauf einer langen Datei dauert etwas, weil dein Mac rechnet; danach geht’s zügig.

2Transkribieren

  1. App öffnen und deine Ton- oder Kamera-Dateien ins Fenster ziehen (Recorder-WAV, MXF, MOV …).
  2. Je Datei den Sprechernamen eintragen und die Sprache wählen. Mehrere Dateien mit Timecode werden automatisch synchron zusammengeführt.
  3. Auf „Transkript erstellen" klicken. Danach öffnet sich die Korrekturansicht.

3Zwei Ansichten — eine für dich, eine für den Schnitt

Oben in der Werkzeugleiste schaltest du zwischen zwei Fassungen desselben Transkripts um. Beide können alles, sie sehen nur anders aus:

  1. Dokument — eine Papierseite, heller Grund, Serifensatz. Zum Lesen, Korrigieren und Zitate-Suchen.
  2. Schnittplatz — dunkel, mit Tonspur unten: eine Spur je Mikrofon, Transportknöpfe, J K L, I/O und Timecode-Feld. Wer aus dem Schnitt kommt, ist hier sofort zu Hause.

Zu klein auf großen Bildschirmen?

Mit ⌘+ und ⌘− wächst und schrumpft die ganze Oberfläche, ⌘0 setzt zurück. An einem 4K-Monitor ohne Skalierung ist das der erste Griff.

4Korrigieren & markieren

  1. Text lesen und korrigieren — die Absätze sind direkt editierbar.
  2. Klick auf ein Wort springt an die Stelle und zeigt dessen Timecode (Klick darauf kopiert ihn).
  3. Gute Stellen farbig markieren mit ⌘1–⌘5. Jeder Farbe kannst du in der Legende einen Namen geben.
  4. Die Spalte „Unsicher" sammelt die Stellen, bei denen die Erkennung selbst zweifelt — nach Unsicherheit sortiert. Dort zuerst gegenhören, statt das ganze Band abzuhören.

5In den Schnitt bringen

Das Herzstück: markierte Sätze wandern bildgenau in dein Schnittprogramm.

  1. Einen Satz markieren → ⌘C. In der Zwischenablage liegt [In-TC – Out-TC] + der Satztext — fertig zum Einfügen (z. B. In-TC in den Quellmonitor tippen).
  2. Oder rechts die Auswahl sammeln: markieren und ⏎ drücken (oder „In Auswahl").
  3. Die Reihenfolge bestimmst du. Die gesammelten Blöcke lassen sich in der Auswahl mit der Maus an eine andere Stelle ziehen — so baust du die Dramaturgie, bevor irgendetwas exportiert wird. ⌘Z nimmt auch ein Verschieben zurück.
  4. Dann als Word, EDL oder FCPXML ausgeben — in genau dieser Reihenfolge. „Word" schreibt einen sauberen Auszug mit Sprechern und In/Out-Timecode je Absatz; EDL und FCPXML landen als Schnittfolge im Schnittprogramm.

Timecode passt zu Avid, Premiere & Resolve

Der ausgegebene Timecode ist der eingebettete Quell-Timecode deiner Aufnahme (Tentacle, Kamera, Recorder) — er sitzt in jedem Schnittprogramm auf dem richtigen Frame. Voraussetzung ist wie immer, dass Kamera/Ton per Timecode synchron liefen (Tentacle o. Ä.).

Warum das Werkzeug

Testfassung — sie läuft bis zum 31. Dezember 2026. Danach startet sie nicht mehr und sagt das auch. Kein Konto, keine Anmeldung, kein Ablaufdatum, das nach Hause telefoniert: Das Datum steht schlicht im Programm.

Worüber ich mich an ehrlicher Rückmeldung am meisten freue:

Danke fürs Ausprobieren — Gordon

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